Authentic Eskrima Association

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Was ist Eskrima?

Der Begriff Eskrima ist eine Bezeichnung für eine aus den Zentral - Philippinen stammende Kriegskunst.
Eskrima beinhaltet verschiedene Formen des Waffenkampfes und waffenloses kämpfen.
Der Name Eskrima wurde von dem spanischen Wort für Fechten „Esgrima“ abgeleitet und
spiegelt die Einflüsse der über 400 Jahre dauernden spanischen Besetzung der Philippinen wieder.
Unter dem Einfluß von indischen, indonesischen, malaiischen, chinesischen und spanischen Kampfsystemen entwickelten sich verschiedene Kriegskünste der Eingeborenen über mehrere Jahrhunderte zu einer eigenständigen philippinischen Kriegskunst.
Aufgrund der geschichtlichen Entwicklung der Philippinen wurde Eskrima durch verschiedene asiatische und europäische Kriegskünste beeinflußt.
Das Eskrimatraining ist darauf ausgerichtet eine mit oder ohne Waffen geführte Auseinandersetzung erfolgreich bestehen zu können.
Als Ergänzung zum Training mit verschiedenen Waffen und waffenlosen kämpfen wird im Eskrima gelehrt Alltagsgegenstände als wirksame Waffen einzusetzen.
Da eine mit Waffen geführte Auseinandersetzung schnell zu einer waffenlosen werden kann oder umgekehrt, wird im Eskrima der Gebrauch von Waffen und waffenloses kämpfen nicht getrennt.
In den traditionellen europäischen Kampfkünsten wurden ebenso wie beim Eskrima Angriffe mit und ohne Waffen deren Abwehr und wirksame Gegenangriffe als Einheit trainiert. Die Tatsache das Kampfmethoden aus denen das heutige Boxen hervorgegangen ist, zuerst in europäischen Fechtschulen gelehrt wurden, zeigt das auch in den europäischen Kampfkünsten Waffenkampf und waffenloses kämpfen als Einheit trainiert wurden.

In zahlreichen Kämpfen erprobte Techniken und Kampfprinzipien

In zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen und Zweikämpfen im Zeitraum von mehreren Jahrhunderten konnten sich nur die wirksamsten Techniken und Strategien behaupten.
Auf der Grundlage von praktischen Erfahrungen wurden die im Eskrima verwendeten Techniken und Konzepte ständig weiterentwickelt und verbessert.
Ähnlich wie die in den vergangenen Jahrhunderten in Europa durchgeführten Duelle mit Schwert, Säbel, Degen oder Rapier waren auf den Philippinen noch bis vor wenigen Jahrzehnten blutige Zweikämpfe zwischen Anhängern rivalisierender Eskrimastile keine Seltenheit. Diese sogenannten Herausforderungskämpfe wurden traditionell ohne Schutzausrüstungen und einschränkende Regeln durchgeführt. In den meisten Fällen verwendeten die Kämpfer je einen 60-70 cm langen Rattan- oder Hartholzstock. Ein Kampf wurde durch Aufgabe oder Kampfunfähigkeit eines Kämpfers beendet.
Bis in die 60er Jahre konnte sich Eskrima noch als reine Kriegskunst behaupten.
So galt als ungeschriebenes Gesetz, das jeder, der anfing Eskrima zu unterrichten damit rechnen mußte von anderen Eskrimakämpfern herausgefordert zu werden.

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